FlexPorts

An die Aktualität einer Site werden durch Besucher sehr hohe Ansprüche gestellt. Will ein Site-Betreiber diesen gerecht werden, ist er nicht nur damit konfrontiert, immer neue Inhalte bereit stellen zu müssen, sondern in einem wachsenden Mass damit, die Veränderung für den Besucher sichtbar und erfahrbar zu machen. Naheliegend ist dabei die automatische Aktualisierung der Startseite oder einer oder auch mehrerer Eingangsseiten.

Mit Contenido besteht seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Artikel aufgrund verschiedenster Kriterien auf einer Seite zu aggregieren. Auch eine Zeitsteuerung ist vorhanden, mit welcher sich Artikel online und später auch wieder offline stellen lassen. Solche und änliche Lösungen haben aber wesentliche Nachteile:

  • Das Online- und spätere Offline-Stellen von Artikeln führt notwendigerweise dazu, dass eine einmal indexierte Seite nach dem Offline-Stellen nicht mehr zugänglich ist. Zur Steuerung der Publikation auf einer Portalseite ist das Verfahren deshalb kaum zu verwenden.
  • Die Kriterien, nach welchen ein Artikel zur Ausgabe auf einer Portalseite ausgewählt wird, sind sehr schwer festzulegen. Man kann zwar die Artikel einer spezifischen Kategorie verwenden und diese dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder verschieben. Oder man verwendet Tags oder - im Fall von Contenido - die Content Allocation. Allen solchen Verfahren ist gemein, dass sie sich möglicherweise auf mehr Portalseiten auswirken, als der Redakteur annimmt. Und gegebenenfalls sind sogar zusätzliche Seiten zu erstellen.
  • Dann müsste man in der Lage sein, für jede Portalseite die Reihenfolge, in der die Artikel angezeigt werden, individuell festzulegen. Oder man begnügt sich damit, einfach nach scheinbarer Aktualität (sprich dem Erstellungsdatum) zu sortieren. Der Entscheid, welcher Artikel nun aktueller und bedeutender ist, wird dabei dem Rechner überlassen.
  • Der wohl gewichtigste Nachteil ist der Umstand, dass das Layout zur Darstellung eines Artikels nicht durch den Artikel selbst festgelegt ist. Es müssen sich also entweder Inhalte finden, die jeder Artikel aufweist oder dann müssen solche geschaffen werden, damit eine einwandfrei Darstellung erfolgen kann.

aitsu FlexPort löst diese Probleme auf:

  1. Für jeden Artikel kann festgelegt werden, ob und wenn ja auf welchen Portalseiten eine Anzeige erfolgen soll.
  2. Die Publikationsdauer kann minutengenau festgelegt werden, ohne dabei den Artikel on- und offline stellen zu müssen.
  3. Das Template für die Darstellung in der Portalseite wird sowohl durch das Zielportal als auch durch den Artikel festgelegt.

Zur Erstellung eine FlexPorts wird einer Seite ein Template zugewiesen, welches das FlexPortDestination-Modul enthält. In der Editieransicht kann nun dem FlexPort ein Bezeichner gegeben und festgelegt werden, welche Template-Typen für diesen FlexPort geeignet sind. Dasselbe Modul übernimmt dann auch die Ausgabe der einzelnen Artikel.

In den einzelnen Artikeln hat der Redakteur in der Editieransicht die Möglichkeit, für jeden erstellten FlexPort anzugeben, mit welchem Template, an welcher Position, von welchem Zeitpunkt und bis wann eine Darstellung erfolgen soll. Sobald der Zeitpunkt zur Publikation gekommen ist, wird der Artikel unter Verwendung des bezeichneten Templates auf dem FlexPort dargestellt werden.

Durch aitsu FlexPorts wird die Publikation von Artikeln auf der Startseite nicht nur erleichtert, sondern auch flexiblisiert. Die verwendeten Templates können bereits eine Ausgabelogik enthalten und zum Beispiel das Vorhandensein - oder eben nicht Vorhandensein - von Bildern in der Ausgabe berücksichtigen. Durch die Möglichkeit, im Quellartikel das Template vorwählen zu können, kann die Ausgabe durch den Redakteur und nicht ausschliesslich durch das Programm bestimmt werden. Der Redakteur kann im Einzelfall durch die Wahl des Templates die Ausgabe länger oder kürzer oder mit oder ohne Bild vornehmen lassen.